Belego
Ihre Belege verlassen den Browser nur verschlüsselt: Der Schlüssel gehört ausschließlich Ihrem Unternehmen, gesichert durch Passwort, Passkeys und Wiederherstellungsphrase – und trotzdem funktionieren Team-Workflows, Suche und DATEV-Übergabe.
Ein Belegarchiv ist ein Röntgenbild Ihres Unternehmens: Es zeigt, bei wem Sie einkaufen und zu welchen Konditionen, mit wem Sie essen gehen, wohin Sie reisen, welche Werkzeuge Sie abonniert haben und welche Karte wofür belastet wird. Wer diese Daten liest, kennt Ihre Lieferkette, Ihre Kundenbeziehungen und Ihre Margen.
Trotzdem liegen Belege bei den meisten Cloud-Diensten im Klartext auf fremden Servern – lesbar für den Anbieter, seine Dienstleister und jeden erfolgreichen Angreifer. Belego dreht dieses Modell um: Der Server speichert nur Ciphertext und kann selbst auf richterliche Anordnung nichts herausgeben, was er nie lesen konnte.
Beim Einrichten erzeugt Ihr Browser einen Unternehmens-Tresorschlüssel. Jeder Beleg, jede Nachricht und jede Kartenabrechnung wird lokal mit moderner Web-Kryptografie verschlüsselt, bevor irgendetwas hochgeladen wird. Der Tresorschlüssel selbst wird mehrfach „eingepackt": mit Ihrem Passwort, mit Ihren Passkeys und mit einer Wiederherstellungsphrase für den Notfall.
Keine dieser Hüllen liegt offen auf dem Server. Vergessen Sie das Passwort, entsperrt die Phrase den Tresor; verlieren Sie beides, kann tatsächlich niemand mehr helfen – genau das ist der Beweis, dass die Architektur ernst gemeint ist. Bequemer Zwischenweg im Alltag: der Passkey, ein Fingerabdruck genügt.
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gilt oft als Team-Killer – bei Belego ist sie Teamfunktion. Lädt der Inhaber ein neues Mitglied ein, reist der Tresorschlüssel in einem Paket mit, das nur mit dem Einladungs-Token zu öffnen ist. Danach arbeiten Rollen wie gewohnt: Inhaber, Admin, HR, Manager, Mitglied und Gast mit jeweils passenden Rechten und Freigabestufen.
Auch die Kommunikation bleibt im Tresor: Die eingebaute Team-Nachrichtenfunktion verschlüsselt jede Unterhaltung pro Empfänger. Die Rückfrage zur Hotelrechnung, die Erinnerung an den fehlenden Tankbeleg – nichts davon liegt jemals im Klartext auf einem Server.
Wenn der Server nichts lesen kann, muss der Browser die Arbeit machen – und genau so ist Belego gebaut. Die Volltextsuche über Belege, Kartenabrechnungen und erkannte Texte läuft client-seitig über entschlüsselte Daten. Der Abgleich zwischen Kartentransaktionen und Belegen passiert auf Ihrem Rechner. Selbst das DATEV-Paket für Unternehmen Online wird im Browser der freigebenden Person zusammengestellt.
Und die KI-Erfassung? Sie läuft auf lokalen Modellen auf eigener Infrastruktur, verarbeitet Dokumente nur flüchtig und reicht nichts an externe KI-Anbieter weiter. Gespeichert wird ausschließlich das verschlüsselte Ergebnis. Ein „Auto-Sync im Hintergrund", bei dem der Server heimlich Belege öffnet, existiert prinzipbedingt nicht – was gesendet wird, entscheidet und startet immer ein Mensch.
Nein. Belege werden im Browser verschlüsselt, bevor sie hochgeladen werden; auf dem Server liegt nur Ciphertext. Den Unternehmensschlüssel besitzen ausschließlich Sie und Ihre eingeladenen Teammitglieder – wir haben technisch keine Möglichkeit, ihn zu rekonstruieren.
Die Texterkennung läuft auf lokalen KI-Modellen auf eigener Infrastruktur – nicht bei externen KI-Diensten. Dokumente werden dabei nur flüchtig verarbeitet; dauerhaft gespeichert wird ausschließlich die verschlüsselte Fassung mit dem Schlüssel Ihres Unternehmens.
Dann greift die Wiederherstellungsphrase, die beim Einrichten erzeugt wird – sie entsperrt den Unternehmens-Tresor unabhängig vom Passwort. Geht auch sie verloren, sind die Daten unwiederbringlich verschlüsselt. Bewahren Sie die Phrase deshalb wie einen Tresorschlüssel auf.
Ja. Die GoBD verlangen Unveränderbarkeit, Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit – nicht, dass der Anbieter mitlesen kann. Belego archiviert revisionssicher und protokolliert Änderungen; die Verschlüsselung schützt zusätzlich vor unbefugtem Zugriff.
Ja, auf Knopfdruck: Das DATEV-XML-Paket, die Upload-E-Mail oder der ZIP-Export werden im Browser aus den entschlüsselten Belegen erzeugt und gezielt übergeben. Sie entscheiden, was das Haus verlässt – der Server kann es nicht selbstständig.