Belego
Belege verraten Lieferanten, Preise und Geschäftsessen. Belego verschlüsselt jeden Beleg Ende-zu-Ende im Browser – mit einem Schlüssel, den nur Ihr Unternehmen besitzt.
Ein Belegarchiv ist ein Röntgenbild Ihres Unternehmens: Wer liest, was Sie wo einkaufen, kennt Ihre Lieferanten, Ihre Konditionen, Ihre Margen. Bewirtungsbelege verraten, mit wem Sie verhandeln; Tankbelege, wo Ihr Außendienst unterwegs ist. Solche Daten gehören nicht im Klartext auf fremde Server. Und je vollständiger das Archiv, desto vollständiger das Bild, das es preisgibt.
Die meisten Cloud-Ablagen verschlüsseln nur den Transport und die Festplatte – der Anbieter selbst kann jede Datei lesen, und ein erfolgreicher Angriff auf den Anbieter trifft alle Kunden zugleich. Eine verschlüsselte Belegablage im eigentlichen Sinne ist das nicht. Wirklich vertraulich ist nur, was der Anbieter selbst nicht entschlüsseln kann.
Belego verschlüsselt jeden Beleg Ende-zu-Ende, bevor er den Browser verlässt. Der Server speichert ausschließlich Chiffretext – Schlüssel sieht er nie. Der Unternehmens-Tresorschlüssel entsteht aus Ihrem Passwort; zusätzlich sichern eine Recovery-Phrase und Passkeys den Zugang ab, falls das Passwort einmal verloren geht. Angemeldet wird sich also nicht nur an einem Konto, sondern an einem Tresor, den nur Ihr Team öffnen kann.
Zero-Knowledge heißt wörtlich: Selbst Belego kann Ihre Belege nicht lesen. Nicht für Support-Zwecke, nicht auf Anfrage, nicht versehentlich. Was wir nicht entschlüsseln können, kann uns auch niemand entwenden oder abverlangen.
Der übliche Einwand gegen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung lautet: Dann funktioniert ja nichts mehr. Bei Belego funktioniert alles – nur eben im Browser statt auf dem Server. Die KI-Erkennung von Händler, Beträgen, Steuersätzen und Zahlungsart läuft flüchtig auf Belegos eigener Inferenz-Infrastruktur, ohne dass Belege fremde Cloud-Modelle trainieren; archiviert wird nur verschlüsselt.
Freigabe-Workflows, das Karten-Cockpit für Kreditkartenumsätze, die Suche über Ihre Belege und der DATEV-Export für die Kanzlei arbeiten auf entschlüsselten Daten in Ihrem Browser – das Ergebnis wird wieder verschlüsselt abgelegt. Komfort und Vertraulichkeit schließen sich nicht aus. Der Unterschied fällt im Alltag schlicht nicht auf – und genau so soll es sein.
Verschlüsselung ersetzt keine Ordnungsmäßigkeit – sie ergänzt sie. Belegos Ablage ist unveränderbar, jede Aktion steht im Audit-Trail, und die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen – acht Jahre für Buchungsbelege seit 2025, sechs für Handelsbriefe – deckt das Archiv vollständig ab. Verschlüsselung schützt die Inhalte, der Audit-Trail deren Geschichte.
Für eine Prüfung entschlüsseln Sie, was gebraucht wird – die Hoheit über die Schlüssel bleibt durchgehend bei Ihnen. Testen lässt sich das ohne Risiko: Der Free-Tarif umfasst fünf Extraktionen pro 30 Tage, Verschlüsselung selbstverständlich inklusive. Wer einmal erlebt hat, wie unspektakulär sichere Belegablage sein kann, fragt sich, warum sie nicht längst Standard ist.
Der Anbieter speichert nur Chiffretext und besitzt keinen Schlüssel: Belege werden im Browser verschlüsselt, bevor sie hochgeladen werden. Selbst Belego kann Ihre Inhalte technisch nicht lesen – nicht auf Anfrage, nicht versehentlich.
Dafür gibt es die Recovery-Phrase und Passkeys: Beide sichern den Unternehmens-Tresorschlüssel zusätzlich ab, sodass Sie den Zugang wiederherstellen können, ohne dass Belego je einen Schlüssel sieht.
Nein. Der Tresorschlüssel entsteht aus Ihrem Passwort im Browser und verlässt ihn nicht; auf den Servern liegt ausschließlich Chiffretext. Das ist keine Richtlinie, sondern Architektur.
Ja. Die GoBD verlangen Unveränderbarkeit, Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit – alles gegeben: unveränderbares Archiv, Audit-Trail, jederzeit lesbarer Zugriff für Ihr Unternehmen. Verschlüsselung und Ordnungsmäßigkeit ergänzen sich.
Die Auswertung erfolgt flüchtig auf Belegos eigener Inferenz-Infrastruktur – ohne fremde Clouds, ohne Training fremder Modelle. Archiviert wird ausschließlich der im Browser verschlüsselte Beleg.