Belego
Händler, Datum, Beträge, Steuersätze, Positionen, Zahlungsart – Belegos OCR-Belegerkennung liest deutsche Belege vollständig aus und läuft dabei ausschließlich auf eigener Infrastruktur.
Klassische OCR macht aus einem Bild Text – mehr nicht. Für die Buchhaltung ist das erst die halbe Strecke: Aus „Summe EUR 47,90“ muss ein strukturierter Betrag werden, aus „19 % MwSt.“ ein Steuersatz, aus dem Kopf des Bons der Händler. Belegerkennung heißt, den erkannten Text auch zu verstehen. Genau an dieser Übersetzungsleistung entscheidet sich, ob Digitalisierung Arbeit spart oder sie nur verlagert.
Belego kombiniert deshalb Texterkennung mit KI-Extraktion: Die Modelle lesen den Beleg und liefern strukturierte Felder – Händler, Belegdatum, Brutto- und Nettobeträge, jeden enthaltenen Mehrwertsteuersatz, einzelne Positionen sowie Zahlungsart und Kartenmarke. Auf Tankbelegen erkennt die Extraktion sogar das Kennzeichen des betankten Fahrzeugs – wichtig für die Zuordnung zum Firmenwagen.
Kassenbons mit gemischten Steuersätzen von 7 und 19 Prozent, Bewirtungsrechnungen mit Trinkgeld, Tankquittungen, PDF-Rechnungen in Dutzenden Layouts – deutsche Belege sind vielfältig und folgen keinem einheitlichen Muster. Eine Erkennung, die nur Standardrechnungen kennt, scheitert im Alltag schnell. Selbst innerhalb derselben Handelskette unterscheiden sich Bons von Filiale zu Filiale.
Belegos Extraktion ist auf genau diese Vielfalt ausgelegt und klassifiziert jeden Beleg zusätzlich nach Typ: Bewirtung, Fahrzeugkosten, Getränkeeinkauf oder allgemeiner Geschäftsbeleg. Diese DATEV-relevante Einordnung erspart der Buchhaltung und der Kanzlei das komplette Vorsortieren.
Viele Erkennungsdienste schicken Belege zur Auswertung an große Cloud-Anbieter – Ihre Einkaufspreise, Lieferanten und Geschäftsessen inklusive. Belego geht den anderen Weg: Die gesamte KI-Auswertung läuft auf eigener Inferenz-Infrastruktur. Ihre Dokumente trainieren keine fremden Modelle und verlassen unsere Verarbeitung nicht. Das ist nicht nur eine Datenschutzfrage, sondern eine Wettbewerbsfrage: Einkaufskonditionen gehören nicht in fremde Trainingsdaten.
Archiviert wird ausschließlich, was Ihr Browser zuvor Ende-zu-Ende verschlüsselt hat – mit einem Unternehmensschlüssel, der aus Ihrem Passwort entsteht und über Recovery-Phrase und Passkeys gesichert ist. Selbst Belego kann abgelegte Belege nicht lesen.
Kein Erkennungssystem ist unfehlbar – entscheidend ist, dass Fehler auffallen, bevor sie in der Buchhaltung landen. Nach jeder Extraktion zeigt Belego die ausgelesenen Felder neben dem Belegbild zur Kontrolle; Korrekturen sind mit einem Tippen erledigt.
Im Team übernimmt der Freigabe-Workflow die zweite Instanz: HR oder Buchhaltung sehen den fertigen Datensatz, prüfen und geben frei. Erst dann wandert der Beleg ins unveränderbare GoBD-Archiv und auf Wunsch per DATEV-Export an die Kanzlei. So entsteht ein Vier-Augen-Prinzip, ohne dass irgendjemand Beträge abtippen muss.
Ausprobieren kostet nichts: Der Free-Tarif enthält fünf Extraktionen pro 30 Tage. Laden Sie Ihre kniffligsten Belege hoch und sehen Sie selbst, was die Erkennung daraus macht.
Händler, Belegdatum, Brutto- und Nettobeträge, alle Mehrwertsteuersätze, einzelne Positionen, Zahlungsart und Kartenmarke – auf Tankbelegen zusätzlich das Kfz-Kennzeichen. Dazu kommt die automatische Typ-Klassifizierung des Belegs.
Ja, gerade dort spielt sie ihre Stärke aus: Bons mit gemischten Steuersätzen, vielen Positionen und Zahlungsinformationen werden vollständig ausgelesen. Vor der Archivierung sehen Sie alle Felder zur Kontrolle – auch lange Bons mit vielen Positionen sind kein Problem.
Ausschließlich auf Belegos eigener Inferenz-Infrastruktur – nicht bei fremden Cloud-KI-Anbietern. Ihre Dokumente trainieren keine fremden Modelle; gespeichert wird nur der im Browser Ende-zu-Ende verschlüsselte Beleg.
Ja. Nach jeder Extraktion erscheinen die Felder neben dem Belegbild; Sie korrigieren direkt, und im Team prüft zusätzlich der Freigabe-Workflow, bevor der Beleg archiviert wird.
Fünf Extraktionen pro 30 Tage sind im Free-Tarif enthalten – ohne Zahlungsdaten. So testen Sie die Erkennung risikofrei an echten Belegen.